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Mobile Device Management, Beratung durch TECHEK
Geräteverwaltung

Mobile Device Management: Was MDM Unternehmen bringt

AutorEnis Kastrati Datum15. Februar 2026 Lesezeit2 Min.

Was Mobile Device Management leistet, welche Geräte sich verwalten lassen und was Unternehmen vor einer Einführung klären sollten.

Was Mobile Device Management leistet

Mobile Device Management, kurz MDM, verwaltet dienstlich genutzte Smartphones, Tablets und Computer zentral. Einstellungen, Sicherheitsvorgaben und Anwendungen müssen dadurch nicht auf jedem Gerät einzeln eingerichtet werden.

Je nach Plattform und Verwaltungsart lassen sich beispielsweise Mindestanforderungen an Passcodes und Betriebssystemversionen festlegen, geschäftliche Apps verteilen und der Sicherheitsstatus registrierter Geräte prüfen. In Verbindung mit einer Zugriffssteuerung kann ein nicht konformes Gerät vom Zugriff auf Unternehmensdaten ausgeschlossen werden.

Firmengerät und privates Gerät sind nicht dasselbe

Vor der technischen Einrichtung muss geklärt werden, wem die Geräte gehören. Unternehmenseigene Geräte können umfassend verwaltet werden. Bei privaten Geräten sollte die Verwaltung dagegen auf geschäftliche Apps und Daten begrenzt bleiben. So werden Unternehmensdaten geschützt, ohne unnötig in den privaten Bereich einzugreifen.

Bei Android kann dafür beispielsweise ein getrenntes Arbeitsprofil eingesetzt werden. Microsoft Intune bietet außerdem App-Schutzrichtlinien, mit denen sich Geschäftsdaten in unterstützten Anwendungen schützen lassen, ohne das gesamte private Gerät vollständig zu verwalten.

Was bei Verlust eines Geräts möglich ist

Geht ein verwaltetes Gerät verloren, stehen abhängig von Betriebssystem, Eigentumsmodell und Registrierung verschiedene Fernaktionen zur Verfügung. Geschäftsdaten können entfernt, Geräte gesperrt oder firmeneigene Geräte vollständig zurückgesetzt werden. Welche Aktion zulässig und technisch möglich ist, sollte vor dem Rollout festgelegt und dokumentiert werden.

Welche Systeme Intune verwalten kann

Microsoft Intune unterstützt Verwaltungsmodelle für Windows, macOS, iOS, iPadOS, Android und bestimmte Linux-Szenarien. Nicht jede Funktion steht auf jeder Plattform identisch zur Verfügung. Deshalb beginnt eine sinnvolle Planung mit einer Bestandsaufnahme der Geräte, Betriebssysteme, Anwendungen und vorhandenen Benutzerkonten.

Wann sich MDM lohnt

MDM ist nicht erst bei Hunderten von Geräten relevant. Es kann bereits bei einer kleineren Geräteflotte sinnvoll sein, wenn Beschäftigte auf sensible Daten zugreifen, Geräte außerhalb des Büros nutzen oder einheitliche Sicherheitsvorgaben eingehalten werden müssen. Für wenige, ausschließlich stationär genutzte Geräte kann eine einfachere Verwaltung ausreichen.

Fünf Fragen vor der Einführung

Vor dem Start sollten fünf Punkte beantwortet sein: Welche Geräte und Betriebssysteme sind vorhanden? Wem gehören die Geräte? Welche Unternehmensdaten werden darauf verarbeitet? Welche Regeln müssen zwingend gelten? Und wer unterstützt die Nutzer bei Registrierung und Problemen?

Anschließend empfiehlt sich ein Test mit einer kleinen, repräsentativen Gruppe. Erst wenn Registrierung, Richtlinien, Anwendungen und Supportabläufe funktionieren, folgt die schrittweise Einführung für weitere Nutzer.

Unterstützung bei Microsoft Intune und Entra ID

TECHEK unterstützt bei der Bestandsaufnahme, der Auswahl eines geeigneten Verwaltungsmodells und der Einrichtung von Microsoft Intune in Verbindung mit Microsoft Entra ID. Dazu gehören die Abstimmung der Sicherheitsregeln, ein kontrollierter Testlauf und die technische Einführung.

Weiterführende Quellen